In meiner Nachbarschaft wurde vor einiger Zeit ein Neubaugebiet erschlossen. Seither haben wir viele Baustellen um uns herum. Als ich meine Tochter heute zu Ihrer Freundin brachte, erzählte sie mir:
Meine Freundin wird demnächst in ein anderes Haus ziehen. Ich habe nicht verstanden, was sie mir sagen wollte, denn die Doppelhaushälfte, in der die Freundin mit Ihrer Familie wohnt ist gerade mal 4 oder 5 Jahre alt.
Aber Leoni erklärte mir, dass die doch viel zu klein sei, für die Familie. Jetzt wollen sie in ein größeres Haus umziehen.
Ich war baff.
Früher haben die Menschen für Generationen gebaut. Die Bewohner Süddeutschlands angeblich für die Ewigkeit. Und jetzt reicht ein Haus nicht einmal mehr für eine Generation?
Mir ist aufgefallen, wie extrem schnelllebig unsere gesamte Gesellschaft ist. Von Computern und Unterhaltungselektronik ist das ja nichts Neues. Aber mittlerweile sind auch sogenannte Investitionsgüter und sogar Häuser nur noch für einen Lebensabschnitt gedacht.
In unserer Kirche erlebe ich, dass viele Menschen mit diesem hohen Lebenstempo, der Wegwerf-Mentalität in Bezug auf Materielles und Beziehungen nicht mehr zu Recht kommen. Sie sehnen sich nach mehr, nach etwas Dauerhaftem, nach etwas für die Ewigkeit.
Jesus Christus sagt: »Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wieder kommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
(Die Bibel: Johannesevangelium Kapitel 14, 1-3)
Ich freue mich, auf diese Wohnung. In Ewigkeit !!!
Stille Nacht?
Heiligabend in Deutschland:
Weihnachtsgeschäft 2011: 78 Milliarden Euro!
100 Mio. € für Schokoweihnachtsmänner
8500 Flugzeuge fliegen an diesem Tag über Deutschland, während etwa 65.000 Kinder gezeugt werden.
Im Durchschnitt sterben 11 Menschen im Straßenverkehr und über 30 Menschen nehmen sich selbst das Leben.
25 Mio. Menschen werden diesen Tag im Auto auf Reisen sein.
“Streit an Weihnachten“ findet 7.370.000 Treffer bei Google.
Stille Nacht?
In vielen christlichen Kirchen wird gemahnt, man solle an diesem Tag zur Ruhe und Besinnung kommen,
um sich der frohen Botschaft von der Geburt des kleinen Jesuleins hin zu geben.
Aber was ist vor über 2000 Jahren in diesem kleinen Dorf Bethlehem wirklich geschehen?
Die Nacht war alles anderes als ruhig. Der römische Kaiser hatte zu einer Volkszählung aufgerufen,
weil er wissen wollte, ob er wirklich genügend Steuern einnimmt. Die bekannten Straßen, sowie sämtliche Gasthäuser
und Privatquartiere waren gerammelt voll. Alle waren unterwegs. Die Einen um sich zählen zu lassen, die Anderen um dagegen zu protestieren.
Inmitten dieser chaotischen, hektischen, lauten Zeit wurde ein Kind geboren, das keinen irdischen Vater hat.
Ich schätze auch Maria und Josef hatten alles, nur keine stille Nacht.
Für mich ganz persönlich ist das die frohe Botschaft an Weihnachten. Jesus Christus,
der Sohn Gottes, geboren durch die Jungfrau Maria (so, wie es Jahrhunderte vorhergesagt wurde) kommt inmitten unseres Chaos.
Er sucht sich keinen prunkvollen Palast und auch keine super heilig, idyllische Kuschelkrippe.
Er kommt einfach, so wie es Gott immer vorhergesagt hat, um uns Menschen zu begegnen.
Und das macht er heute noch. Deshalb lohnt es sich alle Jahre wieder zu feiern, auch wenn die Nacht so gar nicht still werden will.
Ich denke in extrem viele Visionen ist Steve Jobs einfach so hineingerutscht.
Was ihn aber definitiv von anderen Menschen unterscheidet:
Während andere sich überlegt haben, warum eine Sache nicht funktionieren kann,
hat er bereits seine gesamte Energie dafür verwendet sie umzusetzen.
Eine sehr spannende Biographie !
Spieglein, Spieglein an der Wand….
Ich dachte früher immer, das mit dem Spieglein und der dringlichen Frage, wer wohl die Schönste ist, sei ein Thema, das ausschließlich der Damenwelt vorbehalten ist.
Ich wurde eines besseren belehrt, denn ich trainiere seit einiger Zeit bei McFit. Das sind die, bei denen man „einfach besser aussieht“. Sehr cool, dafür macht ausgerechnet Vladimir Klitschko unmittelbar nach einem Boxkampf Werbung.
Also bei McFit trainieren Männer, das sind echte Stiere, überall kräftige Muskeln. Und diese Männer stehen nun so geschätzte 90% ihrer Trainingszeit vor dem Spiegel und betrachten sich.
Ich habe das heute auch mal so gemacht und muss sagen, ich hatte ziemlich gemischte Gefühle dabei. Mein Trizeps ist ziemlich ok, mein Latissimus dorsi: Geht noch. Aber meine Sixpacks sind der Knaller, also zumindest „darunter“. Aber im Ernst. Ich konnte meinem Spiegelbild nicht so viel Positives abgewinnen. Ich habe mich gefragt: Was sehe ich da eigentlich?
Das sind dann so Momente, in denen Gott anfängt mit mir zu reden. Mit “Gott reden“ meine ich keine übersinnliche Godvoice aus dem Hintergrund. Gott redet in mir, in meinen Gedanken, aber ich merke, an dem was ich denke, dass er es ist, der mir etwas sagen möchte. Und Gott fragte mich:
Was siehst Du da eigentlich?
Ich sehe: Einen 2m großen Mensch, der nicht verleugnen kann, dass er ein Mann ist. Der zu wenig Haare, dafür zu viel Bauch hat. Ich sehe zu viele Falten und stelle fest, dass meine Tönung dringend eine Auffrischung benötigt. Ich sehe eine ganze Menge Narben, die von irgendwelchen Sport- und sonstigen Unfällen berichten. Ich sehe …. Fazit: ich bin nicht zufrieden, mit dem was ich sehe.
Und da spricht Gott wieder zu mir und sagt:
Du siehst ein Ebenbild von mir! (..und Gott schuf den Menschen als Mann und Frau. Er schuf sie, als sein Ebenbild…Die Bibel im 1. Buch Mose )
Ich bin ein Ebenbild Gottes? Es fällt mir sehr schwer, das zu glauben, aber Gott sagt dass es wahr ist.
Und Du bist auch eines.
Ich merke, dass es Zeit wird aufzuhören, mich selbst in so einem schlechten Licht zu sehen und damit anzufangen, mich so zu sehen, wie Gott das tut.
…und Gott sah, dass es gut war.
Freu Dich, wenn Du das nächste Mal einen Spiegel siehst!
Vor kurzem habe ich mich mit einem ehemaligen Kollegen
unterhalten. Er fand es ziemlich krass, dass ich meinen Beruf aufgegeben habe,
um eine Kirche aufzubauen. Meinen Beruf und damit all die Sicherheit.
Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Habe ich wirklich
meine Sicherheit aufgegeben?
Ich erinnere mich an ein anderes Gespräch. Ein Christ,
der mich gar nicht gefragt hat, was ich glaube, wollte für den Glauben an Jesus
Werbung machen und erzählte mir, dass ich bei Jesus Sicherheit finden könne.
Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Verspricht Jesus
Christus Sicherheit?
In der Finanzkrise der letzten Jahre gibt es wenige
Bereiche, die trotz aller Krisen boomen. Einer dieser Bereiche ist das Geschäft
mit der Sicherheit. Angefangen beim Personenschutz über Schließ- und Überwachungssystemen
bis hin zu den Versicherungen.
Wir Menschen suchen Sicherheit.
Da lese ich den Bericht eines Missionars im Dienst in Afghanistan.
Er schreibt, dass in allen Gesprächen, die er mit der Heimat führt ein Thema an
Nummer eins steht. Seine Sicherheit. Er solle an seine Sicherheit denken. An erster
Stelle stehe die persönliche Sicherheit.
Jesus sagt: Wer das Leben, so wie er es kennt erhalten
will, der wird es verlieren, aber wer bereit ist, sein Leben zu riskieren um Jesus
Christus nachzufolgen, Gott und seine Mitmenschen zu lieben, der wird Leben
gewinnen. (Frei nach Matthäus 10,39)
Habe ich mit der Entscheidung meinen Beruf aufzugeben
auch meine Sicherheit aufgegeben?
Verspricht Jesus seinen Nachfolgern Sicherheit?
Mit Sicherheit nicht!
Am Sonntag hatten wir unsere erste ICF Reutlingen Konferenz. Guestspeaker waren:
Torsten Hebel; ND Strupler; Micha Hoffmann
Bei der Abschlusscelebration durfte ich vor 220 Besuchern sprechen.
Ein Auszug aus Beyond Belief:
….Beyond Belief wird häufig mit unglaublich übersetzt. Aber das ist nicht ganz korrekt.
Beyond Belief heißt wörtlich: Mehr als Glauben, den Glauben übersteigend
Aber was soll denn den Glauben übersteigen?
Jesus sagt doch in Johannes 3,16: Dass alle, die an ihn glauben gerettet sind und ewiges Leben haben werden…
Unser erstes Grundbedürfnis wird gestillt. Gerettet. Aber dann?
Wir werden in dem Moment in dem wir an Jesus glauben ja nicht weggebeamt.
Es geht vielmehr um das zweite Grundbedürfnis:
Jeder Mensch braucht eine Bedeutung. Einen Grund warum er da ist. Etwas, was er mit seinem Leben anfangen soll. Du bist wichtig!
Gerettet werden wir durch Glauben:
Ja, das stimmt. Aber Jesus sagt an einer anderen Stelle auch:
Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten (Johannes 14,15)
Also was ist mehr als Glauben? >> Danach handeln:
Ein Beispiel: Ich könnte Stunden lang darüber reden, dass ich glaube, dass meine Frau Bianca,
die Traumfrau für mich ist und das sie die Richtige für mein Leben ist und sie die Einzige sein soll und dass ich nur sie lieben will…..
Das ist Glauben! Belief!
Beyond Belief = Also mehr als Glauben ist, wenn ich ihr einen Antrag mache und sie heirate.
Noch deutlicher? Ich kann sagen: Ich glaube, dass sie eine tolle Mutter sein wird. Dass sie wundervoll mit Kindern umgehen wird
und dass ich irgendwann mit ihr eine Familie haben will.
Das ist Glauben! Belief!
Beyond Belief = also mehr als Glauben ist, wenn ich ohne Verhütung mit ihr ins Bett gehe und etwas dafür tue, dass diese Familie entstehen kann
Zurück zum Glauben und zur Kirche:
Ich kann sagen: Ich glaube Jesus, ich vertraue ihm und ich glaube an eine Kirche, die wirklich tragfähig in unserer heutigen Gesellschaft ist.
Das ist Glauben! Belief!
Beyond Belief = also mehr als Glauben ist, wenn ich anfange nach dem zu handeln, was Jesus gelehrt hat.
Ich nehme seine Worte ernst und fange an das zu tun, was Jesus von uns möchte.
Beyond Belief
Ab heute erscheint mein Blog in neuem Design.
An dieser Stelle vielen Dank an Manu Schoor für seine kreative Unterstützung.
Viel Spass beim Lesen
Euer Mike
Leo Bigger 2011 (Release März 2011)
Du willst etwas wagen? Willst dem Alltagstrott entgehen, ausbrechen, Grenzen sprengen? Ausgehend vom Leben Moses liefert der Autor Ideen, wie du ganz konkret kleine Dinge im Alltag anders machen kannst, damit du all die Abenteuer mit Gott erlebst, die du dir so sehnlich wünschst!
Leo Bigger lässt viele Geschichten aus seinem eigenen Leben einfliessen und steckt seine Leserinnen und Leser so auf eine frische, freche und unterhaltsame Art an, grösser zu denken, weiter zu gehen, mehr zu riskieren und in jeder Situation mit einem grossen Gott zu rechnen.
“Worship“ ein inflationäres Wort in der Landschaft der modernen Freikirchen. Was ist das eigentlich und ist das gut?
Worship wird in der Regel mit dem deutschen Wort Lobpreis übersetzt und meint nichts anderes, als dass Menschen durch Musik, Gott danke sagen möchten. Für das was sie erlebt haben. Im Gegensatz zum Gospel, stehen beim Worship das Danken und der Wunsch, Gott zu ehren im Mittelpunkt. Auch wenn es den Musizierenden (den Worshippern) nicht immer gut geht, steht hinter ihrer Entscheidung am Worship teilzunehmen die Haltung, dass Gott alles im Griff hat und er es verdient hat angebetet zu werden.
Wir freuen uns im ICF darüber, dass der Stil, wie wir Gott danke sagen, eine sehr gute poppig, rockige Musik ist. Selbst für Leute, die noch nicht an Gott glauben, ist es einfach ein schönes Musikerlebnis.
Wir widmen so ca. ein Drittel unserer Zeit während den Celebrations (so heißen bei uns Gottesdienste) dem Worship und ich liebe diese Zeit.
Aber unter den Christen, stelle ich zunehmend eine etwas seltsame Einstellung fest.
Musik, vor allem gute Musik und manchmal auch laute Musik löst Gefühle in uns aus. Schöne Gefühle und das ist gut so. Die Qualität des Worships wird nun von einigen Menschen daran gemessen, welche Gefühle in Ihnen ausgelöst wurden.
Aber Worship/Lobpreis/Danke sagen hat nichts mit Gefühlen zu tun. Es geht dabei nicht um die Frage, was kann ich in dieser Zeit mitnehmen? Was bringt mir diese Zeit. Es geht darum, einem großartigen Gott zu danken, der die Welt und das ganze Universum geschaffen hat und sich trotzdem für mich kleines Menschlein (na gut, ich bin immerhin 2m groß) interessiert. Es geht darum Jesus Christus zu danken, der Mensch wurde, für unsere Sünden gestorben ist, wieder auferstanden ist und dadurch der gesamten Menschheit die Möglichkeit geschenkt hat, gerettet zu werden.
Und das geht, ganz ohne Gefühle, an jedem Ort dieser Welt, zu jeder Musik (zur Not sogar ohne J).
P.S. Wer mehr über den Sinn und das Wesen von Worship erfahren möchte, dem empfehle ich die Geschichte von Matt Redman und dem Lied Heart of Worship zu lesen
Vor einigen Jahren haben meine Eltern mal zu meiner Frau und mir gesagt, dass es nicht gut sei, dass wir so wenige Freunde haben.
Ein junges Ehepaar (wir sind eigentlich immer noch jung, aber eben ein paar Jahre weiter) sollte nicht so oft alleine zu Hause sitzen.
Sie hatten recht!
In unserem Leben hat sich seit wir die Freikirche ICF Reutlingen gestartet haben extrem viel verändert. Heute haben wir einen sehr großen Freundeskreis.
Das sind nicht nur Bekannte. Wir haben wirklich zahlreiche Freunde dazu bekommen.
Da sind die unterschiedlichsten Typen dabei. Kleine, Große, Introvertierte und sehr Extrovertierte,Schüchterne und Rampensäue, Pragmatische und Intelektuelle,
Schaffer und Chiller, Tiefgreifende und Oberflächliche, Christen und Nochnicht Christen, aus allen möglichen Nationen.
Manchmal habe ich das Gefühl, wir haben nur zwei Dinge wirklich alle gemeinsam.
Das Erste ist: Wir sind anders!
Und zwar alle. Da sind so viele Menschen dabei, die wahrscheinlich nie etwas gemeinsam unternommen hätten, wenn sie sich einfach nur so auf der Strasse begegnet wären.
Das Zweite: Wir sind alle miteinander fasziniert und angezogen von einer Gemeinschaft.
Ich glaube, dass es viele Arten von Gemeinschaft auf dieser Welt gibt, aber ich habe noch nie eine erlebt, die so begeisternd, so anziehend, so tragfähig und so
geduldig ist, wie Gemeinschaft, die durch den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus entsteht.
Uns im ICF ist es besonders wichtig, dass Du nicht bereits an Jesus glauben mußt, um Teil dieser Gemeinschaft zu werden.
Aber er ist der Begründer und der Magnet.
Vielleicht kannst Du mit Jesus Christus und dem christlichen Glauben gar nichts anfangen, aber Du hast auch diese Sehnsucht nach solch einer Gemeinschaft.
Dann lade ich Dich herzlich ein. Du kannst ein Teil solch einer Gemeinschaft werden.
Versuch es doch mal bei uns, oder in jeder anderen Gemeinde, die versucht mit Jesus Gemeinschaft zu leben.


